#17 Karen Jungblut: Wie gelingt die Digitalisierung der Erinnerungskultur?

Shownotes

Visual History Archive

Während der Dreharbeiten zu "Schindlers Liste" in Krakau äußerten Überlebende den Wunsch, vor der Kamera über ihre Erinnerungen zu berichten. Das inspirierte Regisseur Steven Spielberg zu der Shoah Foundation, deren Archiv mittlerweile über 55'000 Zeitzeugnisse und mehr als 110'000 Stunden Material umfasst.

https://vha.usc.edu/home

Tell Me, Inge

https://dl.acm.org/doi/fullHtml/10.1145/3588430.3597256

https://www.youtube.com/watch?v=bLl_NCB2soE

Survived to Tell

https://www.israel-is.org/en/survived-to-tell/

Digitale Erinnerungswerkstatt

https://dewerkstatt.org/

Transkript anzeigen

00:00:27: Dieses Klonen, ich muss ehrlich sagen.

00:00:30: Wenn meine Oma und mein Opa noch leben würden ... Ich würde sofort mit denen machen, wenn die es machen könnte.

00:00:35: Also, ich fände das schon toll, wenn ich Fragen stellen könnte.

00:00:40: Und ich würde Antworten von meiner Oma am Opa bekommen über ihre Geschichte, wie sie Sachen denken

00:00:45: usw.,

00:00:46: also da ist schon was dran.

00:00:49: Für mich ist das einfach nur ein anderes Medium?

00:00:53: als wenn ich jetzt ein Tagebuch lese von denen oder einen Brief,

00:00:57: oder sonst was.

00:01:08: Herzlich willkommen zu AFK – Away from Keyboard!

00:01:12: Einem Podcast über digitale Kultur, Gastgegeben vom Rat für digitale Ökologie und publiziert im Slow-Magazin.

00:01:21: Heute spreche ich mit Karen Jungblut, Expertin for Oral History & Holocaust und Genuzizforschung.

00:01:27: Über fünfundzwanzig Jahre war sie am Aufbau des Visual History Archives und des Dimensions and Testimony-Programms beteiligt, und zwar an der USC Shower Foundation von Steven

00:01:38: Spielberg.

00:01:39: Heute ist die Geschäftsführerin der Digitalen Erinnerungswerkstatt und entwickelt Projekte, die digitale und analoge Ansätze zur Förderung der Gedenk- und Bildungsarbeit verbindet.

00:01:50: Aktuell arbeitet sie an VR-Projekten wie Telmi Inge und der Dokumentation der Ereignisse des siebten Oktober in Israel – wie Survive to Tell oder Projekten Wie Our Jewish Story und unsere Israel-Story.

00:02:05: Wie gelingen digitale virtuelle Projekte der Narration?

00:02:10: Erlaubt uns die Technik, Stimmen und Geschichten unsterblich werden zu lassen – kann ich unsterbig werden!

00:02:18: Sieht die Expertin für innovative Gedenkultur die Gefahr digitaler Klone eines Digital Afterlives?

00:02:25: Wie flüht man sich als jemand, der der jüdischen Gemeinde und dem israelischen Volk verbunden ist in Zeiten von Desinformationen?

00:02:41: Liebe Karen, ich freue mich dass wir heute sprechen.

00:02:55: Wir wollen ein bisschen über bestimmte Dimensionen der Digitalisierung und der Technologie sprechen Und da ist meine erste Frage immer, wie du damit in Berührung gekommen bist.

00:03:06: Also bist du jemand gewesen der eigentlich schon zur Jugendzeit als junge Frau total technologieversiert war?

00:03:14: Hast Du in die Richtung Ausbildung gemacht?

00:03:15: Wie bist Du so ein bisschen in diesen Themenbereich gekommen?

00:03:19: Okay also ich bin jetzt mittlerweile eines Jahrgangs, der noch vollkommen analog aufgewachsen ist hab eigentlich mit Technologie gar nichts am Hut gehabt, außer dass man vielleicht einen Plattenspieler hatte und ... Plattenplattenspiele.

00:03:37: Vielleicht kennen das hier noch manche?

00:03:41: Und ... Eigentlich überhaupt nicht, aber als ich dann in USA war, ähm, in ... Tränenachtzig, ich glaub, Tränahtzigjahr, mein erstes Jahr.

00:03:50: Dort bin ich mit meinem ersten Computer in Berührung gekommen und es war ein Compact Portable hieß der.

00:03:58: Ich weiß auch gar nicht, ob das überhaupt etwas.

00:04:00: Aber ich weiß, ich hatte da bei Bekannten gewohnt und die Familie hat einen Computer ... Das war so ein Compact-Portable?

00:04:12: Ich weiß es ist ja zum Podcast!

00:04:14: Also ich zeige jetzt ein kleines Vier-Eck... Das waren vielleicht eine Postcard.

00:04:22: Die Größe von einer normalen Postcard war das Window oder das ... der Bildschirm.

00:04:27: Und aber mit einem Keyboard, der separat war und da fing man dann an mit WordPerfect und allen anderen Sachen.

00:04:36: oder ja, fing mir an Sachen zu schreiben oder so weil ich habe dann angefangen zu studieren und ich weiß ich hatte das damals dann zum Studium schon ein bisschen benutzt.

00:04:46: Aber ich glaube das war noch ein bisschen mehr Spielerei als... ...und dann natürlich Apple.

00:04:55: Apple kam raus mit dem Desktop und das war schon interessant.

00:05:02: Also, das war meine erste Büro.

00:05:04: Und seitdem eigentlich konstant immer mit Computern gearbeitet in irgendeiner Art und Weise.

00:05:11: Aber nicht als Programmiererin sondern einfach als Benutzerin.

00:05:15: Dann hat das gewechselt, dass du das erste Mal quasi von ich höre Musik auf dem iPod.

00:05:21: Ich tippe was in den Laptop ein.

00:05:22: also, dass Du über so eine durchschnittliche Nutzererfahrung hinaus gesagt hast damit kann ich irgendwie auch arbeiten und produzieren und ich bin da vielleicht jetzt auch ab einem Zeitpunkt versierter oder überdurchschnittlich interessierter als andere?

00:05:38: Das ist ne gute Frage!

00:05:43: Also ich glaube aufgrund dessen Das war bei mir wohl mehr.

00:05:48: Jetzt muss ich mal überlegen, jetzt muss man ein bisschen chronologisch in meinem Gehirn nachforschen wie das dann eigentlich so gelaufen?

00:05:55: Ich glaube weil ich habe dann an der UNO gearbeitet also in New York im Sekretariat und da ging dann auch alles über Computer oder mit Computern mehr oder weniger aber normalen Gebrauch.

00:06:15: Wie fing denn das dann an mit iPads und all diesen ganzen Sachen?

00:06:19: Und Telephones, also das glaube ich das fing dann an als ich in Los Angeles war.

00:06:23: Das war glaub ich dann mehr so in den Mitte neunzigern.

00:06:26: Anfang, ja Mitte Neunziger würde ich sagen weil dann fing mir auch an auf Konter Arbeit die ich dann gemacht habe in Los Angeles wo ich dann war bei der Sure Foundation und da war das sowieso alles mehr oder weniger State of the Art.

00:06:38: Das können wir wahrscheinlich alles raus Stede auf die Art Technologie, die wir benutzt haben.

00:06:43: Und dann beginnen wir auch an mit Telephones und ich glaube das Mitte-Ninziger würde ich sagen Anfang, Mitte Ende Ninzig.

00:06:54: Wir springen mal zu heute.

00:06:55: Wie sieht dein Digitalverhalten aus?

00:06:57: Bist du jemand, der sich richtig zwingen muss zur Digital Detox weil es so viel ist?

00:07:02: bist du jemand irgendwie den ganzen Tag mit Freunden-Familie FaceTimed also benutzt das richtig übermäßig oder achtest du drauf dass du ein bisschen Distanz hast?

00:07:13: Ich achte nicht auf Distanz.

00:07:15: Distanz gibt's bei mir eigentlich in dem Sinne gar nicht Weil das ist so Teil meines täglichen... Ich hab auch nicht so das Gefühl, ich muss jetzt Digital Detox machen oder so irgendwas.

00:07:24: Also zumindest bin ich noch nicht dahin gekommen.

00:07:28: Kommt das noch irgendwann?

00:07:28: Keine Ahnung!

00:07:29: Aber das is für mich eigentlich kein Thema.

00:07:34: Ich habe Momente wo ich's mal dabei Seite lege oder sowas also mittlerweile aber ich renne mit drei Telefons rum weil die haben alle verschiedene Funktionen und so.

00:07:45: Ach nee, also das ist für mich eigentlich wirklich kein Problem.

00:07:51: Kein Punkt wo ich denke, oh ich muss jetzt mal aufpassen oder so was.

00:07:56: Das heißt nicht dass es natürlich nicht verandern wird und das ist jetzt für mich persönlich habe ich da keinen Problem.

00:08:05: Du bist ja jemand, die relativ bekannt dafür ist, dass sie auch mit digitaler Narration arbeitet.

00:08:10: Also ein digitales Erzählen, digitales erinnern, digitale Archive... Wie hat das angefangen?

00:08:18: Das hat ganz sicher damit angefangen, dass ich bei der UC Sherwood Foundation in der Sherwood-Foundation, hier sind wir damals, zu arbeiten.

00:08:27: Weil da ging es um lebensgeschichtliche Aufnahmen von Holocaust-Überlebenden auf der ganzen Welt aufzunehmen.

00:08:37: Ich muss das jetzt mal ausmachen und von Steven Spielberg gegründet, Aufnähern machen von Holocaust-Überlebenden auf der ganzen Welt.

00:08:50: Da ging es darum, wie macht man das überhaupt?

00:08:52: Wie koordiniert man das?

00:08:55: Wir reden von Tausenden von Interviews, die wöchentlich gemacht wurden praktisch.

00:08:59: Damals wurden sie noch mit Beta-CAM SP aufgenommen.

00:09:01: Das war eine analoge Format aber Broadcast Quality.

00:09:06: Das musste dann alles nach Los Angeles geschickt werden und dort wurde dann alles digitalisiert.

00:09:12: Und ich war verantwortlich für, wie katologisiert man Videoaufnahmen.

00:09:17: Und dann haben wir ein System erfunden praktisch mit unserem CTO, der das im Grunde erfunden hat.

00:09:26: Dass man eine Indexierung macht, wo man in die Momente des Videos suchen kann.

00:09:37: Das haben wir entwickelt und am Anfang auch mit Videotapes.

00:09:40: Das war alles ein bisschen komplizierter bei digitalen Sachen.

00:09:46: Das war dann irgendwie so der Anfang zu sehen, wie macht man visuelle Narrative?

00:09:58: Wie kann man da durchsuchen sodass man nicht nur den Text liest.

00:10:00: Also das ging ja damals zwar das Normale mit Oral History – Man hat ein Interview aufgenommen und dann hat man es transkrippiert war ja dann das Interview praktisch, was man dann gelesen hat.

00:10:14: Eigentlich ist der Oral History eigentlich dass man die Transkriptation dem Interview vorlegt so dass er da nochmal durchgehen kann oder sie und dann durchreicht was man vielleicht nicht haben möchte.

00:10:29: und dann das durchgestrichene oder editierte ist dann eigentlich das Produkt.

00:10:33: Und es war für uns damals auch einfach gar nicht möglich.

00:10:39: Erstens Transkriptation zu machen von Interviews, die auch in allen möglichen Sprachen waren, unmöglich zu machen und dann auch gleich der Person zurückzugeben, die das Interview geben.

00:10:48: Also es war einfach ... Dieser Prozess ging nicht.

00:10:51: Und dadurch mussten wir natürlich auch einen neuen Prozess-Methode entwickeln.

00:10:57: Es war auch wichtig relativ früh und sehr schnell... Das ist hier nicht um das Gespräch.

00:11:03: Wort, beziehungsweise mit gesprochenem Wort, was geschrieben gesehen wird.

00:11:06: Sondern dass man sieht wer es spricht.

00:11:10: Also wie gesagt das ist jetzt wie ein Portkasten ich benutze meine Hände laufend.

00:11:13: Das heißt die nonverbal Kommunikation Die eigentlich in uns ist geht ja verloren wenn man einen Transgrappationen liest und das war immer sehr wichtig Dass das im Anteil des ist.

00:11:25: Und so haben wir halt eine Indexierung entwickelt sodass als Researcher du mit Keywords durch Interviews suchen kannst und dann die Momente findest, wo jemand über ... Ich bin im Personnissen-Ausschwitz angekommen.

00:11:42: In dem August mit ihren Eltern und erzählt, wie es war auf der Rampe in Birkenau zu stehen.

00:11:51: Und egal welche Sprache das Interview jetzt war, dass man alle diese Momente zurückbekommen hat um dann halt auch zu forschen Oder man kann natürlich das Interview auch von Anfang bis Ende noch sehen.

00:12:02: Das hat das jetzt nicht ausgeschlossen?

00:12:06: Für jeden, der es jetzt nicht kennt wie genau funktioniert das also habt ihr quasi die Fragen vorformuliert war so ein fließendes Gespräch hat die Person von sich aus erzählt Wie viele Kameras waren da wart ihr bei dir zu Hause?

00:12:19: Also wie hat das funktioniert.

00:12:21: Ja dann muss ich jetzt unterscheiden also die intervies die wir angefangen haben dass das visual history archive Dahinter, also das ist der Name Visual History Archive und die Interviews sind mittlerweile über fünffünfzigtausend glaube ich.

00:12:36: Aber damals bis zum Jahrzehntausende haben wir fünfzigtaussend Interviews gemacht weltweit Und das waren Interviews, es war immer ein kleines Team.

00:12:46: Eine Kamera, ein Interviewer, einen Videographer und vielleicht noch mal ein Kamerasistent und dann die Person, die interviewt wurde.

00:12:53: Immer zu Hause.

00:12:55: Seitdem die Personen wollte es nicht zuhause haben aufgrund ... Sie wollten nicht wissen als wollten sie nicht dass die Nachbarn wissen was da jetzt passiert usw.

00:13:02: Das bringt uns jetzt ein anderes Thema aber... Das war eigentlich ein narratives Erzählen chronologisch geleitet von dem Interviewer.

00:13:14: mit auch bestimmten Fragen, wo wir sichergehen wollten dass die mit reinkommen.

00:13:19: Aber es war ein bisschen so ein Hybrid zwischen bestimmte Fragen, die wir Interviews als Guidelines gegeben haben aber auch ein Gespräch je nachdem welche Antworten wie es weitergeht, Follow-ups.

00:13:31: Dass der Interviewer eigentlich interviewt er immer in Kontrolle ist von dem Narrativ Und manchmal ... und wir haben das halt auch so angesetzt, dass man langsam anfängt.

00:13:42: Also über Kindheit zu erzählen, wer die Eltern waren, Familiengeschichte was man nur weiß wie man sich daran erinnert, wie das Haus aussah, wie die Wohnung aussah.

00:13:50: Was man täglich vielleicht Lieblingsessen usw.

00:13:53: sofort bevor man dann halt in die mehr traumatischen Geschichten ging.

00:13:59: Und natürlich danach ist man damit umgegangen.

00:14:05: Wie ist man weiter, wie hat man weiter gelebt?

00:14:07: Wo hat man wieder gelebt.

00:14:10: Und so diese ganzen Sachen.

00:14:11: Das heißt also es war schon eine chronologische geleitete narrative Interviews sozusagen.

00:14:19: Wie ist deine Erfahrung, wie Leute darauf reagiert haben und gibt's da Unterschiede?

00:14:22: Also dass Kinder Schüler vielleicht anders drauf reagieren?

00:14:26: Also merkt man das die schon angefaster sind wenn sie eine visuelle Erfahrung haben als wenn sich nur lesen oder wenn Sie es nur hören.

00:14:34: Ich meine, wir haben das wie gesagt Mitte neunziger Anfang an zwei Tausender diese Indikation gemacht und als wir dann anfingen diese Interviews.

00:14:44: Als sie dann auch angefangen wurden also benutzen von von Teachers und so weiter die wir natürlich da mit reingenommen haben dann also auch wenn wir dann die Sachen entwickelt haben.

00:14:56: Das Ganze war jetzt so.

00:14:57: Es gab ja zu der Zeit auch, und es ist jetzt weniger und weniger viele Zeitzeugen die auch in die Klassen gegangen sind.

00:15:03: Das heißt also Schüler hatten ja die Möglichkeit noch viel mehr als heute mit Zeitzeugendirekt diese Erfahrung zu haben Und diese visuellen Interviews, die viele Zeitzeuge gemacht haben weil sie einmal etwas für ihre eigene Familie hinterlassen wollten weil sie hofften, dass die Enkelkinder eventuell dann etwas auch davon haben und wissen was eigentlich die Geschichte war oder die O-Enkeln usw.

00:15:27: sofort.

00:15:29: Und Sie wollten etwas für die Nachwelt hinterlassen damit sowas auch gelehrt werden kann und das man davon auch lernen könnte von Ihren Geschichten.

00:15:40: Eigentlich generell bankwegt.

00:15:43: die Erfahrung war immer, dass man schon das Gefühl hatte dass man, wenn man etwas mit jemandem kennenlernt aufgrund dieser Interviews und so weiter eine intensivere, vielleicht mehr sich verständliche, geschichtliche Verständnis entwickelt als wenn man jetzt ein Buch liest oder den Nummern hört usw.

00:16:07: Weil es intervielisiert ist, weil es eine Geschichte ist... ...weil man die Person eher kennen lernt dadurch als diese faktischen Sachen.

00:16:17: Das heißt natürlich nicht, die faktischen Informationen sind auch wichtig.

00:16:20: Gar keine Frage aber biografische Ansätze sind in meiner Meinung einfach für solche Sachen viel besser gereibnet oder zumindest müssen immer Teil davon sein.

00:16:35: Ich habe einmal ein anderes Thema, aber hat mit ähnlichen Methoden zu tun mal so einen Schulprojekt begleitet.

00:16:41: Und da gab es einen Start-up aus Schweden und die haben sozusagen eine Virtual Reality Experience entwickelt wie's ist wenn ein Kind quasi durch seine eigene Lunge läuft und wie die Lunge aussieht, wenn man raucht.

00:16:53: Also quasi früher war der Biolärer da, der hat gesagt Rauch nicht also als Befehl und das Kinder hat gesagt ja dann mach ichs erst recht so ungefähr und über diesen Ansatz konnte das Kind in seiner eigenen Lunge halt nachvollziehen wie es da rauchig wird, wie es schwarz wird, dass quasi das Gesundheitsrisiko steigt.

00:17:09: Und das ist ja ein anderes Prinzip.

00:17:10: Das ist nicht du sollst nicht sondern das wirkt in diesem Kind selber.

00:17:14: also da geht's ja um eine eigene Art von Mündigkeit.

00:17:17: hat das was damit zu tun?

00:17:18: Dass es ne Beziehungsaufnahme ist die quasi in einem selbst wirkt?

00:17:24: Also ich meine diese virtuellen Sachen ist hier nochmal einen ganz anderen Level Und da kann man ja auch so viel machen.

00:17:34: Ich finde das auch wahnsinnig interessant und wir haben ja auch schon ein paar Sachen gemacht, was Holocaust-Narrative angeht

00:17:39: usw.,

00:17:41: aber da muss man das mit Vorsicht genießen, was natürlich Holocaustgenozid Erfahrung angeht.

00:17:46: Das heißt also einen Auschwitzcamp kreieren virtuell und an jemandem durchlaufen zu lassen und zu sagen okay jetzt bist du hier gefangen?

00:18:01: Von dem reden wir jetzt nicht.

00:18:02: Das will ich als noch mal beiseites setzen, aber ja das ist etwas Pazipatives.

00:18:07: also was?

00:18:09: weil mir dann auch interaktive Interviews gemacht haben was um seit zwanzigzehn dann passierte also die menschensintestimone und sowas.

00:18:17: Das ist etwas wenn du den Schüler oder der Schülerin oder denn der Person die Möglichkeit gibt eigene Fragen zu stellen und die eigene Curiosität laufzulassen.

00:18:29: Das heißt also, man wird nicht auf einen gesprochen sondern man spricht mit jemandem.

00:18:36: Und das ist doch viel interessanter und auch für Schülerinnen viel mehr erfolgreicher in dem Sinne was Lernen angeht.

00:18:47: Ich glaube es gibt ja auch diese Studien die... und frag mich jetzt bloß nicht welche Studie das ist aber ich weiß es gibt Studien irgendwie so nach Forschung gemacht haben und gesagt werden, wenn jemand selbst Fragen stellen kann.

00:19:02: Dass man dadurch sechsmal mehr die Information behält als wenn man sie einfach nur one way bekommt sozusagen oder aufgesetzt bekommt.

00:19:14: also das heißt diese das interaktive das Partizapative dass Selbst mit dabei sein in einer Art und Weise ist wichtig.

00:19:27: Wie hat man diesen technologischen Sprung genau gemacht?

00:19:30: Es gab quasi transkribierte Interviews, dann hat man Biografie nachgelesen und im Radio auch mal stundenlang gehört.

00:19:39: Dann gibt es diese visuelle Geschichte, dass man die Menschen dabei sieht wie sie erzählen.

00:19:45: Und jetzt gibt es den technologischem Sprung zu hologrammen aber eben auch zu... Es sind meine

00:19:51: Fragen

00:19:52: und die gab es so, wie ich sie formuliert habe vielleicht noch nicht.

00:19:55: Und trotzdem kann das gegenüber darauf antworten?

00:19:57: Wie funktioniert das?

00:20:00: Also im Grunde haben wir ein Fragekatalog entwickelt um Holocaust-Überlebende zu interviewn.

00:20:07: Wir haben dann überlegt okay wenn man so ein lebenslängliches Interview macht sodass ist dass man das aufgrund fragen auch wieder abfragen kann.

00:20:14: Die ganze Idee entstand natürlich weil mehr und mehr Zeit zeugen, nicht mehr mit uns, also natürlich aber aus Sterben aufgrund der Zeit.

00:20:24: Aber diese Möglichkeit den Schülern zu erlauben oder zu geben noch weit fragen immer noch selbststellen zu können.

00:20:31: Und wenn man ein narratives Interview hat und eine Frage stellt, dann die Antwort, die zurückkommt ist natürlich ... Man kann das im Clips schneiden.

00:20:39: Aber dann ist es so einen Clip von einem Narrativ, dass an Anfang ein Ende hat und nicht irgendwie wie eine Antwort sich anhört oder auch nicht das Gefühl einer Antwort gibt, wenn man gefragt hat.

00:20:50: Deswegen haben wir dann also eine andere Methode entwickelt um dieser Interview aufzunehmen, Teilweise eine Woche lang dauern und Tausend oder über tausend Fragen sind oft usw.

00:21:00: Das heißt, das konnte man dann nicht irgendwie so massenmäßig machen.

00:21:03: in dem Sinne an mein Long-Story Short.

00:21:08: Die Person wird aufgenommen in einem Studio, es wird eine Frage gestellt, die Person gibt mir eine direkte Antwort auf diese Frage.

00:21:15: Das alles geht dann in ein System rein und wir benutzen dadurch auch AI oder KI Abilities um zu sagen, okay das ist die Originalfrage, die gestellt wurde.

00:21:27: Das ist die Antwort.

00:21:28: in dieser Antwort können vielleicht auch drei andere Sachen beantwortet werden.

00:21:33: D.h.,

00:21:33: also wir würden dann auch andere Fragestellungen dazu ordnen.

00:21:38: Das kann manuell gemachte werden, das kann man aber auch aufgrund dessen wenn du das Video transkrippierst und dann ein KI erstellt dann Fragen, die das vielleicht auch beantworten können.

00:21:47: Also da gibt es viele Möglichkeiten mittlerweile.

00:21:50: Aber wir haben, also man, was Shore Foundation Holocaust Interviews anging.

00:21:54: Das war immer Original Frage und dann haben wir verschiedene Variationen wie man diese Original Frage stellen könnte assoziiert so dass das System dann immer wusste okay wenn die Fragestellung irgendwie in dieser Ähnlichkeit ist kommt diese Antwort zurück.

00:22:10: Das heißt du kannst die frage so stellen jemand anders stellst ein bisschen anders sondern wieder anders aber es kommt immer die gleiche Antwort zurück Und es ist natürlich immer nur die Antwort, die die Person selbst gegeben hat.

00:22:21: Die nie falsch ändert wurde und die auch nicht... Also das ist kein generatives KI was da benutzt wird zumindest in diesem Fall.

00:22:29: Es gibt andere Variationen aber ich rede jetzt mal von dem direkt.

00:22:34: Hast du die Erfahrung gemacht, dass Kinder und Jugendliche da auch irgendwie ernsthaft ins Gespräch gehen?

00:22:39: Ich kann mir gut vorstellen.

00:22:40: Dass wenn sie da in einer Gruppe hinlaufen dann fragen Sie eine Zeitzeugin kennst du Christiane Ronaldo so Geschichten?

00:22:46: also kommen da auch vernünftige Gespräche raus?

00:22:50: Ja ja und es werden auch unvernünftigen Sachen vielleicht manchmal gefragt.

00:22:57: Das vielleicht beantworte ich am besten so, als wir damit ganz anfangen.

00:23:01: Wir haben auch Tests gemacht usw.

00:23:05: Es gab zwei Sachen.

00:23:06: Einmal das Schüler, als sie das getestet haben dieser interaktiven Interviews wurde dann ein bisschen erzählt, dass man sich freier fühlt jetzt Fragen zu stellen die man sonst nicht getraut hätte zu fragen wenn die Zeitzeugin oder Zeitzeuge im Raum war weil man Angst hatte man tut dem weh Oder man hat Charme oder was auch immer.

00:23:26: Und das war ein Resultat.

00:23:30: und das andere war, dass man auch eine Beziehung aufbauen konnte in einem Gespräch haben konnte.

00:23:35: Dass man es gefühlt hat.

00:23:36: Man ist mit dieser Person im Gespräch aber es war doch nicht so emotional als wenn die Person im Raum ist.

00:23:43: Ist ja auch ganz logisch also dass mal so zwei ganz klare Unterschiede.

00:23:50: Als ich dann mehr oder weniger immer gehört habe, man fühlt sich freier Fragen zu stellen, die man sich sonst nicht traut.

00:23:56: Habe ich erst mal gedacht, oh-oh!

00:24:00: Mein Gedanke geht eher so werden dann... Also sagen wir mal Fragen gestellt, die wir nicht möchten, die gestellt werden sollten überhaupt nicht.

00:24:09: Oder so ist man dann unhöflich respektlos und so weiter und sofort.

00:24:13: Und da muss ich sagen das hat sich wirklich eigentlich nicht bewahrheitet.

00:24:20: Das wird jetzt vielleicht ein bisschen länger dauern, deswegen versuche ich das mal ganz kurz zu halten.

00:24:25: Eigentlich haben Schüler schon das Gefühl ... dass sie sich mit einer Person unterhalten, wenn Sie da interagieren.

00:24:34: Obwohl sie natürlich wissen, dass das ein aufgenommenes Video-Recording ist.

00:24:40: Aber aufgrund dessen, wenn man eine Frage stellt und auch eine Antwort zurückbekommt als wenn diese Person gerade diese Antwort gegeben hat was hier im Grunde auch passiert ist fängt es an, dass man das Gefühl hat und erhält sich als wenn diese Person jetzt irgendwie auf Skype Zoom oder Facetime ist.

00:24:57: Und irgendwann geht dieser Gedanke... Ich unterhalte mich mit einem Videofilm ein bisschen bei Seite.

00:25:05: also da passiert schon was.

00:25:07: und dann haben wir auch oft mit Schülern und Schülerinnen beziehungsweise so lange ich da noch drin war wirklich gesehen.

00:25:15: Die Fragen die gestellt werden, wo sie sonst vielleicht Angst hätten, Sieg zu stellen.

00:25:21: Waren eigentlich Fragen, die auch eher darüber... Teilweise war das ... Wir hatten es ein bisschen getestet dann in einem Mitschülern in Toronto über Homosexualität, über Fragen, der eigentlich die Schüler selbst momentan persönlich angegingen und sie wollten dann Praktisch so eine Verbindung schaffen oder eine Frage stellen an diese Person, um zu sehen ob die vielleicht da Advice haben.

00:25:50: Oder wie sie darüber denken und so weiter?

00:25:53: Und dann haben wir gemerkt das sind eigentlich keine unhöflichen Fragen überhaupt nicht!

00:25:57: Also das war schon mal interessant.

00:25:59: Das andere ist... Was oft passiert ist, weil es ja jetzt nicht die Person im Raum steht.

00:26:05: Sondern man kann auch dann mal sich untereinander unterhalten bevor man die nächste Frage stellt.

00:26:10: das Schüler in Gespräch untereinanders kommen sind aufgrund einer Antwort, die sie gehört haben und diese Gespräche untereineinander unheimlich interessant waren Weil Sie sich damit dann auseinander gesetzt haben oder wenn eine Antwort zurückkam Die auf eine ganz andere frage eigentlich war und dann oh Das habe ich aber jetzt nicht gestellt die Schüler sich gegenseitig geholfen haben zu sehen, aber vielleicht muss das ein bisschen anders fragen.

00:26:35: Versucht das doch mal zu fragen oder versucht es nochmal so zu formulieren?

00:26:39: Das heißt man hat sich selbst gegen untereinander geholpen Fragen zu stellen.

00:26:43: Das heißt da passiert was unter den Schülern und den Schülerin.

00:26:46: Was unheimlich interessant war zu beobachten um zu sehen wie kriege ich jetzt eine Antwort auf eine Frage, die vielleicht vorher nicht beantwortet wurde oder der System das Richtige zurückgespielt oder hat es falsch verstanden und ist ja auch automatic speed recognition is.

00:27:01: Und je nachdem, wie deutlich man geredet hat oder wie das noise level war usw.

00:27:05: Das sind viele Variablen die damit reinkommen.

00:27:08: aber da sind so interessante Sachen passieren die die glaube ich auch zeigen dass da etwas ist was man ernst nehmen sollte.

00:27:22: Das tut nicht irgendwas ersetzen, was es schon gibt.

00:27:26: Und direkte Erfahrungen mit Zeitzeugen sind natürlich immer noch eindrucksvoller oder auch impactful und emotionaler als alles andere.

00:27:37: aber Technologien ermöglichen uns diese Technologin in einer Art und Weise zu benutzen wo wir ich denke einfach nicht Angst davor haben sollten und auch nicht uns scheuen es auszuprobieren.

00:27:54: Ich kenne das natürlich selber aus meiner Jugend.

00:27:57: Ich hatte den ersten Computer oder meine Familie, da war ich so elf, zwölf.

00:28:02: Da durfte ich auf Paint ein bisschen malen und habe Morhühner erschossen bei diesem Morhun-Spiel.

00:28:07: Und dann habe ich angefangen zu chatten als ich in die Schule gegangen bin usw.

00:28:10: Und ich weiß natürlich dass als ich so vierzehn, fünfzehn war und so pubertäre Fragen hab, habe ich das gegoogelt und den anonymen Foren nachgelesen.

00:28:18: geht es anderen Menschen auch wie mir.

00:28:20: Da fühlt man sich weniger alleine von Freunden, wenn sie auch auf Fortnite irgendwie Spiele spielen und so.

00:28:27: Und dann per Audio mit fremden Leuten verbunden sind.

00:28:29: klar kann auch gefährlich sein aber es kann auch sein dass du irgendwo einen Freund findest mit dem du jeden Nachmittag zockst und mit dem Du drüber sprichst wie du Angst hast das deine Eltern sich trennen usw.

00:28:40: Also ist glaube ich schon dass man über das virtuelle auch irgendwie irgendwie weiß ich nicht Initialpunkte findet und Beziehung aufbauen kannst?

00:28:47: Lass uns nochmal ganz kurz auf die Seite der Zeitzeugen wechseln?

00:28:51: War das richtig anstrengend für die?

00:28:53: Haben sie es als Pflicht empfunden, haben Sie sich gewünscht nach Ihrem Leben dass auch da ist?

00:28:58: und in welcher Verantwortung und Rechtlichkeit funktioniert das dann also wenn sie dann gestorben sind.

00:29:03: Kann die Familie das stoppen?

00:29:06: seid ihr quasi angehalten nicht daraus wieder neue Sachen entwickeln zu dürfen?

00:29:10: wie funktioniert das?

00:29:12: Gut ich meine erst mal ganz generell ich möchte nochmal unterscheiden zwischen den Interviews Und ich rede ja jetzt von der Erfahrung an the Shower Foundation oder mit der UC Shower foundation.

00:29:21: Also diese fünfzigtausend lebensbiografischen Interviews, die zu Hause gemacht wurden zwei in zweieinhalb Stunden Average Length und so weiter und sofort.

00:29:31: also jedes hat hier auch eine Consent Form and Release Agreement was unterschrieben wurde usw.

00:29:36: Die Leute sind haben das natürlich nur gemacht weil sie uns angerufen habe oder angeschrieben haben, weil sie es wollten.

00:29:42: Also mal ganz klar Das war immer klar und das muss vornherein auch immer klargestellt werden.

00:29:52: Agency, agency, agency ist Nummer eins.

00:29:56: Wenn die Person angefangen hat mit dem Interview und wollte dann nicht mehr nachmachen ... oder aufgehört, das ist ganz klar.

00:30:03: Oder wenn die Person das Interview gemacht hat und sich später gesagt hat nee ich will es nicht mehr dann wird's wieder rausgenommen.

00:30:10: also das ist alles ganz klar was die interaktiven angeht wo es denn länger ist für eine Woche und es ist natürlich viel anstrengender das war auch jede dir das gemacht hat.

00:30:20: Ich war bei den ersten zwanzig ungefähr dabei oder vielleicht auch fünfzwanzig Interviews die wir dann so gemacht haben in verschiedenen auch Orten und Ländern in dem Sinne schon Und es wurde vorher lange auch darüber gesprochen, was das ist.

00:30:36: Was der Prozess ist?

00:30:37: Die Methode?

00:30:38: Was es heißt?

00:30:40: Und es haben sich natürlich nur Zeitzeugen und Zeitzeugungen dazu bereit erklärt bzw.

00:30:45: wollten das machen aber auch wohl wissend, was es dann ist wenn man's macht.

00:30:54: Wenn jemand auch – und das war Agency für immer jeden Tag morgens oder auch mittendrin, oder was auch immer aufhören.

00:31:00: Okay?

00:31:01: Kein Problem!

00:31:02: Also wie gesagt das war immer ganz klar dass die Person die interviewt wurde in voller Kontrolle ist von Anfang bis Ende wenn sie dann nicht mehr erinnert und denkt Grund warum Sie es eigentlich machen ist damit Schüler dann auch die Möglichkeit haben mit ihrem Interview zu reden wenn sie nicht mehr da sind.

00:31:20: also das war im Grunde für die meisten oder eigentlich alle der Grund warum sich's macht.

00:31:26: Also das sind so die rechtlichen Sachen.

00:31:27: Und da muss ich sagen, da muss man halt auch wirklich diese Gespräche führen vorher und mittendrin und nachher, dass das alles dann mit offenen Augen eingeht.

00:31:41: Die Fragen, die am Anfang also die ersten zehn oder fünfzehn haben wir immer gefragt, okay bevor und nachher.

00:31:48: Und dann war das damals auch mit Hundert Kameras und es waren so ein Bubble drin.

00:31:52: Das war alles ja noch ganz neu weil wir haben das ja zum ersten Mal gemacht was wir damals gemacht haben.

00:31:57: Dann haben wir gefragt, wie denkst du denn eigentlich wo du drin warst?

00:32:00: Und dann hat jeder überlebender irgendwie so ein eigenes Wort erfunden.

00:32:04: Der eine hat gesagt das war wie so ein Bubble der andere sagte sie waren in irgendeinem Birds Nest.

00:32:12: ich weiß nicht da waren alle möglichen Wörter die sie dann benutzt um zu beschreiben wo sie drinnen saßen mit diesen Kameras auf sich.

00:32:20: aber Sie haben auch alle gesagt Am Anfang irgendwie, ich habe den Holocaust überlebt.

00:32:26: Also ich werde diese Woche jetzt auch noch überleben und ich mache das weil ich es machen möchte sozusagen.

00:32:30: also das sind ja immer so diese Gespräche die man hat.

00:32:33: Und dann danach hat man schon gesagt Es war exhaustig Weil man ist natürlich auch in einer Tiefe gegangen, die man natürlich auch in, sagen wir mal nicht in die Klasse gehe oder im Panel oder was so immer.

00:32:46: Meine Geschichte erzählt etwas anders ist also wenn ich jeden Tag drei vier Stunden im Studio sitze und persönliche Fragen beantworte Und das war natürlich Exhausting anstrengend absolut.

00:33:01: Wir haben das immer so kombiniert dass erstens auch immer eine Person der Vertrauensperson dabei ist die ganze Zeit Pausen eingelegt, natürlich auch immer gefragt wann und mitessen.

00:33:12: Und das auch irgendwie so als versucht zu machen dass es eine Erfahrung ist die ja alles mögliche vom Essen, vom Wohlfühlen von Pausenden.

00:33:27: also wenn Los Angeles war dann war das noch relativ einfach weil Los Angeles und liegt am Meer, dass man das auch in einem schönen Hotel ist.

00:33:36: Dass man bequem ist, dass wir nachts gut schlafen.

00:33:38: Also dass man wirklich gesehen hat, dass es dem gut geht, so was alles ist.

00:33:45: Und das war immer sehr wichtig von der ganzen, wie wir das gemacht haben oder angefangen haben

00:33:51: Wie haben denn die Angehörigen dann im Nachhinein reagiert?

00:33:53: Also auch gerade, wenn die Person gestorben war.

00:33:56: Haben sie irgendwann das Gefühl gehabt, nee, das würden wir doch noch mal anders machen wollen.

00:34:00: Könnt ihr es bitte rausnehmen oder haben Sie eher im Gegenteil das Gefühl, dass ist so schön, die Person erleben zu können.

00:34:06: Das hilft mir sogar privat beim Trauern.

00:34:08: Gibt's da Reaktionen aus diesem Angehöhrigenkreis?

00:34:12: Es ist eine gute Frage.

00:34:13: Da bin ich jetzt nicht mehr so bewandt.

00:34:16: Ich weiß von meiner Erzählung keine ... Ich hab keine Erfahrung gemacht mit irgendwelchen Nachfahren, die gesagt haben ich will das Interview meiner Mutter oder meines Vaters oder Europas und so weiter drin haben.

00:34:31: Ich glaube da ist doch eher das Gegenteil der Fall, dass sie ... Das ist die Freude, dass Sie das gemacht haben und dass es das gibt.

00:34:42: Für einen persönlichen Trauerfall bin ich mir nicht so sicher.

00:34:46: Da ist es eher so, weil die Personen Es sind ja eigentlich immer Zeitzeugen gewesen oder Zeitzeuginnen, die halt auch oft mit Klassen reden.

00:34:56: Das heißt sie sind das gewöhnt und so weiter und sofort.

00:34:58: Und Sie haben das vielleicht in den letzten zwanzig Jahren ihres Lebens gemacht.

00:35:02: Da sind die Nachwarn.

00:35:03: eigentlich glaube ich eher froh dass so etwas in dem Sinne noch weiter existiert was diese Erfahrung mit ihren Familienmitgliedern erlaubt also dem Opa oder der Oma die erste Person gestorben ist von den ersten Interviews, die wir gemacht haben.

00:35:28: Und da war ich mit meinem Chef in England, Oxford in der Konferenz um diese interaktiven Interviews zu... Das war so eine Art Demo, wir hatten einen Raum und wir haben das gezeigt, Leuten, die dann immer kamen.

00:35:44: Wir saßen abends zusammen im Abendessen und kriegen dann den Text Die Person Ist Gestorben.

00:35:52: Das ist der erste Fall.

00:35:54: Und also erstens war es natürlich sehr traurig, weil wir die Personen natürlich auch gut kannten.

00:36:00: und dann den nächsten Tag haben wir diese Person gezeigt und haben denn Leuten, die reinkamen halt auch erzählt was jetzt passiert ist?

00:36:13: Und eine der ersten Fragen war Was möchtest du eigentlich passiert wenn du nicht mehr da bist?

00:36:20: Es hatte eine Person als ein Publikum gestellt Und die Antwort war, da ich hoffe dass man dann mit mir noch sich unterhalten kann und an meine Geschichte hört aufgrund dieses Interviews.

00:36:33: Also das war... Man hätte es besser nicht skripten können wenn wir es gescriptet hätten.

00:36:40: und da habe ich gedacht okay Ich glaube hier passiert was wirklich wertvoll ist.

00:36:47: auch Auch die Person ist nicht mehr da aber wir können weiter weiter Dinge machen für sie, damit die Geschichte nicht vergessen wird.

00:36:58: Aufgrund dieses Interviews, die diese Person gegeben

00:37:00: hat.".

00:37:02: Da geht es ja um auch ein kulturelles Gedächtnis – wir sprechen über den Archiv von einer wirklich verantwortungsvollen Geschichte für uns und ihr macht das in einem Rahmen der ja wirklich auch ethisch ist, der verantwortungspolf vorgeht.

00:37:18: jetzt ist das ja auch nicht immer so.

00:37:19: Also man kann das für alles Mögliche ausnutzen.

00:37:22: Und es gibt natürlich auch diesen ganzen, finde ich per Versenbereich von Digital Afterlife.

00:37:28: Ich als Privatperson möchte mich jetzt irgendwie digital klohen und unsterblich sein.

00:37:33: Meine Enkelkinder sollen mit mir reden.

00:37:35: Privat sagt ja jede Person auch von sich.

00:37:37: meine Geschichte ist höhrenswert.

00:37:39: Alles was ich erlebt habe soll auch reproduziert werden.

00:37:42: Hast du dazu eine Meinung?

00:37:49: Also das für mich ist eigentlich eine individuelle Entscheidung.

00:37:54: Für mich ist, wenn die Person etwas machen möchte und man kann es machen dann ist es die Entscheidung der Person dies zu machen.

00:38:08: Ich glaube wir tun auch insbesondere Generationen... also die Facebook-Generation ist ja nicht mehr die Facebook Generelle, ich weiß dass hier schon eine alte...

00:38:19: Was auch immer.

00:38:19: Tiktok Generation haben wir jetzt?

00:38:21: Ja, obwohl ich glaube TikTok ist TikTok wirklich noch alles... was ist das nach TikTok?

00:38:25: Ist ja auch egal.

00:38:27: Aber man hat hier schon... Man lädt so viel in Facebook und seinen Pages und dann sind manche sagen nur um Gottes Willen, dass es zuviel ist wo ich denke, was dein Leben eigentlich schon auf deiner Facebookseite ist.

00:38:45: Aber dieses Klonen, also ich muss ehrlich sagen.

00:38:50: Wenn meine Oma und mein Opa noch leben würde?

00:38:52: Ich würd sofort mit denen machen wenn die es machen könnte.

00:38:55: Ich mein jetzt haben wir auch... das ist eine andere Sache wo ich mich in so einer conversational App arbeite und so weiter, wo man das auch machen kann.

00:39:01: Also ich finde das schon toll, wenn ich Fragen stellen könnte und ich würde Antworten von meiner Oma um Opa bekommen über ihre Geschichte, wie sie Sachen denken usw.

00:39:12: Also da ist schon was dran Und für mich ist das einfach nur ein anderes Medium, als wenn ich jetzt einen Tagebuch lese von denen oder einen Brief oder sonst was.

00:39:25: Im Grunde ist es eigentlich nur ein anderer Medium.

00:39:29: Kennst du diese Black Mirror-Folge, wo dieser eine Mann oder ein Partner ist gestorben?

00:39:34: und dann schafft man es dystopisch in irgendeiner Art von Roboterpuppe den Partner mit dem Algorithmus des Verstorbenden.

00:39:43: Dann hat man quasi den Partner auf Unsterblich gemacht.

00:39:46: Also das steckt ja schon auch irgendwie was Gruseliges, was Dystopisches hinter?

00:39:51: Ja, was Groseliges war so topisches, was vielleicht irgendwann noch nicht gruselig nur topisch ist, weil's da is'.

00:39:56: Ich mein ab wann Utopisch, dass nicht mehr utopisch ist.

00:40:00: Vor hundert Jahren mit einer Uhr rum zu rennen die auch chatten kann oder Anrufe machen können wäre total utopich.

00:40:09: Die Leute würden sagen um Gottes Willen das geht nicht.

00:40:12: Also ich glaube Das sind ja so diese Envelopes, pushing the envelope.

00:40:17: Wann ist etwas zugroselig?

00:40:19: Dass wir nicht annehmen?

00:40:21: und wann bekommen?

00:40:22: wird es normalisiert?

00:40:25: braucht er jetzt nicht anzufangen als ... man ins Kino ging, es waren nicht Stummfilme und als dann die Leute redeten... ... sind sie erst mal aus, haben sie gerade um Gottes Willen.

00:40:34: Erstens sind die Stimmen furchtbar oder man ist rausgerannt,... ... oder als man jetzt in den Kino ginge und hat Moving Images gesehen und hat gedacht der Zug fährt einem jetzt... ... überfährt einen, ne?

00:40:44: Also ich glaube das ist einfach so ein bisschen eine Frage der Zeit.... Ich glaube, das größere Problem was wir haben werden oder schon haben ist ja Authentizität.

00:41:03: Was ist eigentlich richtig?

00:41:07: Was ist Point of View und welche digitalen Objekte kann man noch glauben?

00:41:16: Und ich glaube, das ist ein bisschen der größere Challenge.

00:41:19: Ich habe auch keine Angst vor KI oder AI und so weiter.

00:41:22: Ich benutze es, wo ich immer auch kann.

00:41:23: Es ist hilfreich für mich und das einfach Tools und Instrumente.

00:41:29: So lang man die halt auch benutzt und weiß was dahinter steckt und was sie können und nicht können finde ich das einfach nur eine Bereicherung.

00:41:42: Ich will gleich noch mal auf dieses postfaktische und Propaganda-und Deep Fake usw.

00:41:46: hinkommen, aber nochmal eine letzte Frage zu diesem Unsterblichkeitsthema.

00:41:51: Hast du das Gefühl auch in deiner Erfahrung mit den Zeitzeugen, dass sich durch diese Projekte etwas ... also das Verhältnis zum Thema Tod verändert?

00:42:00: Also dass man nicht irgendwie vielleicht ein bisschen gelöster auch mit dem Tod umgeht wenn man das Gefühl hat es braucht mich jetzt nicht so ganz dringend Und ich kann auch loslassen, weil ich andere Sachen irgendwie vorbereitet habe.

00:42:13: Die nach mir weiter wirken, weil das was mir wichtig ist, weiter transportiert werden kann.

00:42:17: oder ist es eher im Gegenteil und so sehe ich ja eher diese Digital Afterlife Szene?

00:42:22: Es ist für mich ein Instrument der Unsterblichkeit.

00:42:26: Ich glaube, dass kann ich nicht beantworten.

00:42:28: Dafür hab' ich einfach zu wenige Berührungspunkte mit dem dann nach sozusagen... Also von meiner Erfahrung mit interaktiven Holocaust-überlebenden Zeitzeugnissen und so weiter und sofort, da ist es, glaube ich eher das Gefühl hat.

00:42:48: Weil man hat ja auch viele andere Interviews überall gegeben.

00:42:52: Einfach nur dass man sein Interview gegeben hat und dass man noch weiterhin die Geschichte, die eigene Geschichte abrufbar ist in verschiedenen Arten und Formen.

00:43:01: Es hat eine bestimmte Beruhigung für die Person weil sie dann weiß Die Geschichte lebt weiter.

00:43:07: Oder die eigene Geschichte lebe weiter als Praktischwarnung zu dem, was passieren kann wenn man nicht aufpasst und muss mal so ganz blank sagen Was ist die eigene Sterblichkeit angeht?

00:43:18: Und wie das.

00:43:18: ich glaube dass das ein ganz anderes Thema wenn es da wenn es darum geht und Ich glaube das das ist etwas anderes Für das meine Erfahrung da geht es mehr über Mein Geschichte lebt weiter und Schülerinnen in der Zukunft können noch weiter von meinen Erfahrungen etwas lernen.

00:43:39: In der Hoffnung, dass sie etwas lernen wollen muss man so sagen

00:43:44: Sprechen wir mal über das Thema, dass wir wahrscheinlich beide fast wichtiger finden.

00:43:49: Nämlich wie es denn aktuell aussieht?

00:43:51: Das hat sich ja auch in der Schülerrealität verändert.

00:43:54: also der Schüler früher saß irgendwie auf seiner kleinen Holzbank und hat irgendwie gefühlt dreißig Jahre lang noch nicht das andere Dorf gesehen.

00:44:01: heute sitzen sie damit zehn Jahren sind auf TikTok überall kriegen.

00:44:04: Propaganda von allen möglichen Kriegen müssen sich damit auseinandersetzen.

00:44:08: die Eltern müssen sich da mit auseinander setzen.

00:44:10: Die Lehrer sind total überfordert.

00:44:12: was ist davon?

00:44:13: war was nicht?

00:44:14: Was ist Fake, was nicht?

00:44:15: Ich kriege auf TikTok ständig Lionel Messi und Cristiano Ronaldo wie sie deutschen Schlager singen weil das irgendwie algorithmisch möglich ist.

00:44:23: Also da verändert sich ja auch etwas!

00:44:25: Wie hast du das jetzt vielleicht mal irgendwie erlebt?

00:44:28: Jetzt gerade in den letzten Jahren auch fängt mit Russland-Ukraine eine Kriegssituation an.

00:44:34: Fängt passiert der siebte Oktober wir haben den Gaza-Konflikt.

00:44:38: alles ist überschwemmt von scheinbaren Fakten.

00:44:42: Hast du das Gefühl, dass die Leute es unterscheiden können?

00:44:45: Erreicht dich das?

00:44:46: Erschreckst du dich.

00:44:47: Kannst du es unterschreiben?

00:44:48: Wie hast du dir die Zeit

00:44:49: erlebt?".

00:44:51: Information overload!

00:44:56: Das ist so ein bisschen diese zwei Seiten einer Coin.

00:45:03: So einerseits haben wir die Welt in unserem Fingertipp.

00:45:07: also wir können überall... Wir können sehen, wir können gucken.

00:45:10: Wir können erfahren und erleben.

00:45:12: Wir kann kommunizieren was wir vorher noch nie konnten.

00:45:15: Wir haben Informationen in einem so schnell möglich oder ich rede zu Siri oder Alexa und frage etwas ein kriegt eine Antwort zurück manchmal die auch funktioniert.

00:45:27: aber das critical thinking oder wie man entscheidet wie man Information aufnimmt und analysiert ist also eine Art Basis, wie sagt man denn?

00:45:45: Ja.

00:45:45: Also eine Basisfunktionen die wir als Menschen ja eigentlich lernen sollten und auch verstehen sollten.

00:45:56: Das ist so diese Grundbasis als Wissenschaftler.

00:45:59: Wie tut man Research machen, Forschung

00:46:01: usw.,

00:46:02: was ist wichtig, wie denkt man dran, wie geht man vor, die Methode

00:46:05: usw.?

00:46:06: Aber wenn man das auch nicht lernt – und das ist jetzt nicht in der ersten Klasse dass das gelernt wird, ist es natürlich problematisch.

00:46:15: Weil zu viel Information, zu schnell... Man hat nicht mehr den Attention-Span, was ja auch eine ganze Sache jetzt mittlerweile klar ist und man nimmt das erst Beste.

00:46:28: und das ist dann die Information, was natürlich nicht richtig ist, weil man sollte eigentlich... Daher wird's jetzt halt kompliziert!

00:46:38: Man sollte hinterfragen aber auch nicht so, dass alles jetzt hinterfragt werden muss.

00:46:46: Und wie kann man eigentlich jetzt unterscheiden?

00:46:48: Was sollte man hinterfragen und wann hinterfragt man was und wo denkt man?

00:46:53: ne das kann man dem kann man vertrauen.

00:46:56: Und ich glaube da müssen wir wahrscheinlich... Ich sage es jetzt einfach mal ohne das jetzt wirklich durchdacht zu haben, neue Methoden entwickeln oder auch verstehen.

00:47:08: und ich glaube das muss im Kindergarten schon anfangen.

00:47:11: Also wenn ich schon zu Hause, aber das ist ja dann chicken before the egg meister.

00:47:15: Wenn die Eltern es nicht gelernt haben können sie es den Kindern nicht beibringen und so weiter zu fordern.

00:47:18: Das ist ja das ganze Problem mit der digitalen Anwendung in Schulen.

00:47:21: Die Lehrer wissen nicht wie man mit Sachen umgeht und die Schüler sagen hey das geht auch so und so und erzählen dann den Lehrern wie man etwas benutzt.

00:47:32: Transgenerationswechsel, was Technologie auch an Anwendung angeht.

00:47:36: Es geht ja so schnell – das war in den letzten fünfzighundert Jahren nicht unbedingt der Fall in dieser Schnelligkeit und das ist ja Teil dieses Problems glaube ich.

00:47:45: Aber ich glaube wirklich zu überlegen wie wir Sachen hinterfragen und welche Methoden benutzen wir wenn wir etwas hinterfragten?

00:47:53: Und wie kommen wir dann zu dem Punkt wo wir denken okay dass es so passiert oder jetzt haben wir alles um zu sehen und zu analysieren, wie wir etwas dann sehen oder auch verstehen.

00:48:09: Ich hab ja das Gefühl, dass es gar nicht ohne technologische Unterstützung möglich ist.

00:48:13: Also wenn ich sehe wie irgendein Präsident etwas redet und das in der Mimik einfach so gut gemacht ... Das kann ich ja gar nicht alleine unterscheiden.

00:48:23: D.h.,

00:48:24: da müsste man doch irgendwie politisch oder die Plattform fast zwingen, damit es einen Abgleich geben kann.

00:48:31: Dass es da eine Art Fact-Check auch gibt ob das Video genau so tatsächlich stattgefunden hat?

00:48:36: Ja, also ich meine ja so.

00:48:38: Also ich habe der jetzt einfach in meinen Gehirn analoge Ansatz Antwort gegeben, was die Technologie angeht absolut.

00:48:48: Das ist auch immer so, die Technologie macht so viel und dann macht sie zuviel an dem Moment mal.

00:48:53: Jetzt müssen wir aber auch Technologien entwickeln, die dann wieder etwas verständlich machen, sodass Was haben die denn jetzt hier gerade gemacht?

00:49:02: Also Videos, als es dann anfing, dass man jetzt einfach jemanden... Du brauchst glaube ich Adobe was auch immer in welchem Plattform... Sag mir das wahr.

00:49:09: Man brauchte dreißig Sekunden von einer Stimme und ungefähr dreißzig Sekunden Information, die jemand sagt um ein ganz normales Gespräch mit der Stimme ganz genau wiederherz- also zu replikieren Und man kann eine ganz andere Konversation mit der Person haben.

00:49:25: Das ist ja das ganze Fake.

00:49:26: Sachen Technologien eigentlich.

00:49:33: oder die Firmen, oder die Software, die bereitgestellt werden.

00:49:38: Etwas auch dann mit, wie sagt man denn, Affen anbieten um zu sehen was ist kreiert worden und wie es kreierte?

00:49:55: welche Tools benutzt werden.

00:49:57: Wenn etwas mit AI gemacht wurde, dann soll drauf aufstehen.

00:50:00: Also ob das jetzt ein Stamp ist oder was ist auch egal?

00:50:03: Dass da so eine Certification ist und es gibt ja diese Digital Fingerprints Schar-Values Fixity Das ist ja mit Archieben ganz wichtig und so weiter und sofort.

00:50:13: Aber wenn man etwas schon kreiert und man kräht dann eine Fixity Dings dran, macht das auch keinen Unterschied.

00:50:20: also ob das später verändert würde.

00:50:24: Aber dass da Technologien halt auch mit angeboten werden müssen, um zu differenzieren wie war der Produktions- oder Creation Process?

00:50:35: Was steckt dahinter?

00:50:38: und umso mehr das dann halt auch mithreinspielt.

00:50:41: Umso mehr kann man dann auch wieder Informationen haben, umzusehen was ist echt nicht erstens weiter.

00:50:46: Deswegen also Da gehe ich jetzt einfach mal wieder einen Zurück-Schritt zurück, als wir die interaktiven Interviews gestellt haben und weil es dann auch Leute sagen Hologramm.

00:50:53: Und da habe ich gesagt das sind keine Hologramme.

00:50:55: Erstens gibt's Hologrammen in dem Sinne noch gar nicht.

00:50:57: Also diese Princess Layer-Sache und so weiter sofort.

00:51:06: Wir sind ja aufgenommene Interviews, die wir wieder hergeben.

00:51:10: also keine pixelierten Fake Avatar rekreierten Personen Aber ist natürlich digital und in dem Grunde alles, was digital ist, eine Null-Nur-Eins.

00:51:22: Und es ist nur eine Kombination von der Null und der Eins.

00:51:24: Und jede Null oder Eins kann etwas so verändern?

00:51:28: Das können wir vielleicht visuell nicht sehen, aber das ist eine Veränderung!

00:51:33: Also das ist jetzt so einer langenwindend ernster und vielleicht überhaupt keiner Ernst hat.

00:51:36: zu deiner Frage... ...aber ich glaube da sind wir ein bisschen so im Conundrum drin ganz sicher

00:51:45: Dass mich so beschäftigt ist, dass ich noch nicht richtig für mich einordnen kann.

00:51:49: Wer ist eigentlich in welcher Verantwortung?

00:51:52: Ich finde du hast total recht... ...dass die Software, die das anbieten auch irgendwie dafür haften was passiert oder zumindest kritisch mit beobachten müssen und berichten müssen, was da passiert.

00:52:01: Wir haben ja jetzt das Beispiel mit Elon Musk und Kroke wo die quasi Fotos von Leuten hinschicken Und dann wird den bevor und zieht er mal einen Bikini an oder zieh die aus und dann sind das sogar minderjährige und so Wo quasi die EU ja jetzt wirklich die Software im Prinzip, also den Anbieter anspricht.

00:52:18: Ich finde auch dass aber trotzdem die Plattform wo es hochgeladen wird das sie ja auch auf eine gewisse Art und Weise haften müssen.

00:52:24: dann haben wir irgendwie einen Gesetzgeber und das ist ja oftmals jetzt bei dieser ganzen Debatte Smartphoneverbot für sechzehnjährige oder so also denen Leuten das wegnehmen oder muss es ne Behörde geben die dann quasi die Täter raussucht?

00:52:38: Also das ist für mich immer ein bisschen schwierig in der politischen Debatte wer ist eigentlich für was verantworten Und wer haftet für was?

00:52:45: Hast du dann eine private Meinung

00:52:47: zu?

00:52:48: Ja, das ist... Ich guck mir ... Also ich komme hier noch von der Analogen-Intern in die Internetwelt.

00:52:56: Und ich sehe das Internet immer noch so ein bisschen as the World Wide Web, was einfach toll ist.

00:53:02: Auch World Wide web wo vielleicht manche so wilde Westen, wo man alles machen kann und hochziehen und ausprobieren

00:53:08: usw.,

00:53:09: aber ich seh das dann noch vielleicht ein bisschen naiven Optimistischen Standpunkt, denn man hat die Welt jetzt, die man sehen kann und erfahren kann.

00:53:17: Und so weiter und sofort.

00:53:19: Sobald man sowas natürlich auch erweitert... Was das meiste war dann war Pornografie und Sport oder was auch immer die höchsten Klicks immer kriegt usw.

00:53:30: Das Internet ist voll davon.

00:53:33: Wo ich dann auch manchmal überlege, naja ... Dann geht es nach Restriktionen und man muss limitieren.

00:53:40: Die Internet ist doch, das ist doch das Tolle.

00:53:43: Man hat nicht also diese Limitations und so weiter und so fort.

00:53:48: Und ich glaube jetzt sind wir in einem Punkt gekommen wo wir... Also wo ich denke man müsste doch schon ein bisschen mehr machen weil es halt auch anonymisiert ist.

00:53:58: vielleicht die ganze anonyme Sache müsste reduziert werden.

00:54:02: Das hilft vielleicht eventuell.

00:54:04: Ich bin ein bisschen weniger auf die.

00:54:07: man muss Sachen verbieten eher Ich würde sagen, wir müssen viel früher anfangen.

00:54:14: Viel früher anfingen wirklich darüber zu lernen und lernen wie man mit Sachen umgeht und was man trifft und wie usw.

00:54:25: Und was man im analogen Leben auf der Straße oder in welchem Geschäft man geht vielleicht das Gleiche ein bisschen anwendet als im Internet auch.

00:54:33: Das bestimmte Sachen halt auch gesperrt sind, ich weiß es wird ja jetzt mit also achtzehn oder sechzehn mal nur klicken und so weiter aber kann auch jeder klicken ob der achtzehneinstehn oder zwölf ist.

00:54:45: Im Grunde immer noch.

00:54:48: Also dass man... Ich glaube da haben wir noch nicht so ein bisschen das richtige Mischung gefunden wie Wie das passiert, ohne dass man wirklich den Gutwilligen die Freiheit nimmt und Kreativität aber halt auch Jugendliche schützt in einer Art und Weise.

00:55:09: Die ja auch wenn man in der Stadt ist in bestimmten Geschäften schützst kann ich jeder in bestimmte Filme gehen und so weiter und sofort.

00:55:16: also das ist ja auch in dem Sinne so.

00:55:20: Aber da habe ich ganz sicher keine Antwort sondern eher auch ein bisschen Ja, ich höre es mich ja.

00:55:29: Ich könnte nur so haffen und puffen... Schwierig!

00:55:34: In der Unmacht sind wir alle ein bisschen traurig.

00:55:37: Wir üben uns ja alles ein Stück weit unmächtig.

00:55:39: Ich mach mir vor allem Sorgen, weil ich das Gefühl hab die Masse quasi an Fake nimmt ja zu.

00:55:43: Also wenn man jetzt so das Gefühl hätte wir sind halt irgendwie zu neunzig Prozent wie alle selbst und alles läuft gut.

00:55:49: Und dann hat man da ein paar Querschläge okay aber mit russischen Bots mit irgendwelchen Terror irgendwie Videos und so also ... Das ist ja dann so selbst reproduzierend dass man ja fast schon siebzig Prozent fake hat.

00:55:59: Ja.

00:56:00: Dann muss man ja irgendwie für die MasSE einen Weg finden.

00:56:03: Aber ich will noch mal zurückkommen auf den Punkt, nicht Typ Restriktion bist.

00:56:09: Du bist eigentlich ein liberaler Typ und wenn du das Gefühl hast, da ist viel Fake dann sprechen deine Projekte ja die Sprache.

00:56:16: ich will dem unsere Stimmen einfach entgegenstellen.

00:56:19: was sind diese aktuellen Projekten von Jewish Stories von irgendwie Survival Stories auch nach dem siebten Oktober?

00:56:26: Was sind da Sachen die du gerade machst?

00:56:29: Also ich meine dass das ist ein guter Punkt.

00:56:34: Erlaubt mir da noch mal kurz zurückzugehen, weil als wir in der Show Foundation anfingen mit unseren Interviews und die digital aufzubereiten.

00:56:41: Und dann die Überlegung, die dann auch eventuell ins Internet zu setzen.

00:56:45: Wir reden ja jetzt hier, das sind noch die Early Days.

00:56:52: Das normale World Wide Web konnte ja Video Streaming war ja unmöglich also Dialabtones usw.

00:57:00: Und da gab es das Internet Two, was zwischen Universities gab und so weiter wegen Bandwidth.

00:57:05: Und überhaupt die Interviews ins Internet zu setzen war für uns ja auch lange Zeit eine Diskussion, die wir hatten.

00:57:13: Und einer der Argumente, die uns dann wirklich ein bisschen den Push gegeben hat und auch in unseren Vorstandsmitgliedern so die Überzeugung, die das dann aufgebracht haben war – Es gibt so viel Mist auf dem Internet!

00:57:30: positive oder, sagen wir mal gute Informationen ins Internet setzen.

00:57:34: Und das war so ein bisschen der Push, warum mir dann auch wirklich Videos... Also das war zumindest einen Punkt.

00:57:41: Wollen wir es mal so sagen?

00:57:42: Das heißt also so ein Counterpoint zu geben.

00:57:43: Counter-Data.

00:57:45: Counterdata zu den Massen von Missed Data und ja.

00:57:51: Und jetzt, also das hat jetzt im Grunde mit dem Internet in dem Sinne auch nichts zu tun aber biografische Ansätze und die Geschichten von Everyday Israelis aufzunehmen.

00:58:04: Das ist unsere Israel-Story, was wir mit einer conversational App machen.

00:58:11: Die App selbst heißt Our Jewish Story Und die Idee oder der Sinn ist Leute zu interviewen mit jüdischem Hintergrund.

00:58:24: Wir sind da in den USA momentan sehr aktiv Und haben da einen Frage-Scrub von zwanzig bis dreißig Fragen.

00:58:34: Dann werden halt Fragen auch im Interview selbst dazugekommen, je nachdem wie die Antwort ist ... um einfach über sich selbst zu erzählen, wer man isst und wie man denkt, was Judichsein heißt für die Person?

00:58:49: Wie sie darüber erdenkt oder wie das Leben ist usw.

00:58:54: Das heißt es geht um biografische Ansätze, um sich kennenzulernen Und das ist eine Erb, in der man dann halt auch mit praktisch Leuten und ich mache das jetzt in so Handcodes sich unterhalten kann.

00:59:06: Und Fragen stellen kann.

00:59:08: Da geht es um die Diversität von Menschen mit Hintergrund.

00:59:13: Für unsere Israel-Story da geht's auch um die Divisität von Israelis.

00:59:18: Ob das jüdische Hintergrund Bedouin, Arab, Palestinian

00:59:23: usw.,

00:59:24: da gehts um die israelische ... Gesellschaft in dem Sinne, um das zu widerspiegeln aufgrund biografischer Geschichten.

00:59:32: Also im Grunde auch so wie wir es ganz am Anfang mal besprochen haben wenn Schüler eine Scham haben wenn sie sich nicht richtig trauen auf Leute zuzugehen Wenn Vorurteile da sind und Projektionen da sind Im stückweiten Angebot zu schaffen dass Spaltung überwinden kann weil sich Menschen auch irgendwie in einem sicheren Rahmen kennenlernen können Auf einer

00:59:51: Art Ja ja also könnte man das vielleicht auch sehen.

00:59:56: Also da geht das wirklich auch.

01:00:01: Ja, also meine Idee mit dem... Ich würde es ja dann auch auf mehrsprachig meinen.

01:00:06: Wie gesagt wir haben sich jetzt in Russisch und Spanisch und Hebräisch und Englisch natürlich und habe auch schon eine deutsche Version in Würde.

01:00:15: Meine Idee war immer so, dass einfach Schüler nach Hause gehen und ihre Eltern ein Großeltern fragen stellen.

01:00:22: Und der andere Schüler die Oma und die Opa von dem nächsten Schüler kennenlernt.

01:00:30: Und dass man sich so auch familiengeschichtlich vielleicht ein bisschen näher kommt oder zumindest damit auseinandersetzt, die Diversität unserer Familiengeschichten egal wo man herkommt, egal was die Familiengeschichte oder das Land oder was auch immer.

01:00:42: es ist aber einfach um sich einfach mal in einer Art Weise kennenzulernen was man vielleicht sonst nicht macht und dadurch dass wir halt auch KI benutzen usw.

01:00:52: sofort ist es auch so eine Art Mediatechnik Training, was damit da rein kommt und so weiter.

01:00:59: Also das sind halt Ideen wir ansetzen.

01:01:03: Steckt da nicht noch dieses viel größere Thema hinter, dass wir eigentlich ja darüber reden und schreiben auch seit Jahren in so einer Loneliness-Epidemik sind?

01:01:11: Also das obwohl wir eigentlich alle miteinander connected sind.

01:01:14: Auch eben diese innerfamiliären Gespräche überall, Boykottkultur und immer sie los – Wir wissen gar nichts über den anderen, dass das eigentliche Thema gar nicht das Digitale ist sondern wirklich sich aufeinander zuzubewegen und miteinander zu sprechen.

01:01:30: Oh you said it!

01:01:32: Also das ist eigentlich wirklich ein interessanter Point-of-View, den ihr damit reinbringt.

01:01:36: Weil man könnte es in dem sind dann so ein bisschen als ein safe Counter sehen um einfach natürlich in eine andere Bappel zu kommen oder beziehungsweise auch mal zu sehen wir sind eigentlich was sind die Meinungen und so von Leuten mit denen ich vielleicht sonst nie reden würde?

01:01:55: Oder mich nie auseinandersetzen würde oder sowas.

01:01:58: also dass Vielleicht jetzt nicht meine erster Gedanke, aber ganz sicher spielt das da auch eine Rolle.

01:02:08: Es geht ja um die Möglichkeit, dass wir uns einfach mehr miteinander beschäftigen.

01:02:17: Weil wir in unseren Sightlines überall leben mittlerweile und diese Brücke zwischen verschiedenen Seiten und Kategorien usw.

01:02:31: sehr schwierig und wird immer schwieriger.

01:02:34: Es wird ja immer extremer.

01:02:35: in dem Sinn.

01:02:37: Ich glaube auch, dass dieses digitale Storytelling am Ende des Tages gar nicht so unbedingt innovativ mehr ist weil es gehört einfach zur Lebensrealität der Leute.

01:02:46: ich war zum Beispiel jetzt auf dieser Ausstellung vom Nova Festival wo es quasi um den Anschlag auf die tanzende Festival ja auch ging.

01:02:55: Und da ist es ja schon so, dass in großen Hallen... Da sind dann verbrannte Autos.

01:02:59: Die Zählte von den Kampierenden sind da die Bäume stehen danach gebaut.

01:03:03: also man läuft analog durch eine klassische Ausstellungsfläche und dann hat man in die Zähle und an die Autos quasi die iPhones im Prinzip der Leute hier rein gelegt die auch gestorben sind und zeigt ihren Original Aufnahmen weil sie natürlich auf dem Festival gestreamt haben Weil Sie Eltern angerufen haben die Sprachnachrichten werden gezeigt.

01:03:23: Also am Ende des ist das ja auch nur ein Gegenwartsspiegelbild von dem, was auch tatsächlich stattfindet.

01:03:29: Also so irgendwie progressiv und neu ist es nicht?

01:03:32: Sondern das ist ja schon auch Teil einfach wie wir heute leben.

01:03:36: Ja also würde auch gar nichts mehr sagen dass wir progressiv etwas Neues machen oder sowas ist vielleicht mehr die Art und Weise um das jetzt einfach auch mehr Menschen zugänglich zu machen weil mit der App kannst du das filmen kannst du aufnehmen Es wird gleich ab wird gleich hoch geladen wird gleich transkrippiert innerhalb von zehn Minuten, dialogfähig.

01:03:57: Also dass man sich dann mit unterhalten kann.

01:04:00: Wir benutzen die Techniken um einfach Sachen zu vereinfachen und ich mein Oral History ist so alt wie wir Menschen sind als wir anfingen zu sprechen oder zumindest Sound von sich zu geben.

01:04:15: Es ist ja im Grunde auch nichts Neues in dem Sinne.

01:04:20: Und was der siebte Oktober angeht Ich war ja im Januar vierundzwanzig vor Ort und hab auch gefilmt mit überlebenden Vororten in diesen verschiedenen Orten usw.

01:04:34: Damals gab's diese Ausstellung nicht, die kam dann zwei Monate später oder wurde glaube ich gerade in Tel Aviv eröffnet.

01:04:40: Ich bin dann eine Woche vorher wieder zurückgekommen Und wir haben dann aufgrund dieser Filmung wurde dann WA Experience gemacht für Israel ist, wo man dann mit Headsets Geschichten von fünf Menschen erleben kann.

01:05:01: Was die erlebt haben als entweder Überlebende oder als Retter oder als Soldat, die dann gekämpft haben.

01:05:09: Aber diese Kombination von virtuellem und auch erzählendem ist nichts Neues.

01:05:17: das gibt es schon lange In Ausstellungen und so weiter.

01:05:21: Ist das nur die Atomeise in dem Sinne

01:05:22: auch?

01:05:23: Aber als jemand, der sich auskennt mit Stiftungen, mit Museen, mit Gedenkstätten, mit denen wie auch so Erinnerungskultur klassisch abläuft sind ja schon oft sehr auch strukturkonservative Menschen hast du das Gefühl dass es da irgendwie öfter also das ist da besseren Zugang zu gibt oder immer noch das Gefühl das ist alles zu langsam.

01:05:41: Und das ist auch das Ergebnis warum's vielleicht nicht so viele irgendwie so viel Feedback draufgibt.

01:05:48: Es ist ein Podcast.

01:05:49: Also man sieht meine Augen rollenden Gesicht momentan nicht.

01:05:56: Ja, ich glaube das ist schwierig.

01:05:58: Ich glaube da gibt es auch vom Land zu Land kulturelle Unterschiede davon abgesehen.

01:06:03: Also ich glaube da muss man unterscheiden zwischen kulturellem Land und Thematik auch noch.

01:06:13: Also Amerika und Israel kennen ich dann ein bisschen mehr.

01:06:16: was heißt kenn ich mehr?

01:06:17: bin ich mehr unterwegs, in dem Sinne als jetzt zum Beispiel in Deutschland.

01:06:21: Also Deutschland für mich ist in dem Sinn dann noch so ein Arschkonservatives Land in so vielen Arten und Weisen was sich einerseits auch voll verstehen kann.

01:06:32: Ich bin ja hier aufgewachsen also das ist jetzt auch nicht unbedingt... ich kann es auch fühlen aber ich kann's nicht mehr verstehen!

01:06:39: Ich glaube da ist mein Problem mittlerweile.

01:06:40: Ich verstehe es einfach hier nicht.

01:06:48: Ich muss ehrlich sagen, ich verstehe diese Reluctance nicht, ich versteh' nicht dieses ... ich sag jetzt mal Todreden von jedem Themen und Topic bis man überhaupt mal dazu kommt etwas zu machen.

01:07:03: Ich kann Reflexion und etwas besser verstehen und nochmal durcharbeiten und durchdenken

01:07:09: usw.,

01:07:10: bin ja überall dabei aber irgendwie... Und dann gibt das immer noch so eine digitale Phobie Generell, da spricht noch so viel dagegen.

01:07:22: Ich

01:07:23: versteh es einfach nicht.

01:07:24: Wollen wir's mal sozusagen

01:07:25: sagen?

01:07:26: Also Schwierigkeiten in Deutschland bei der Umsetzung!

01:07:29: Liebe Karen ich bedanke mich sehr fürs Gespräch.

01:07:33: Bitte

01:07:46: Und das war AFK mit Karen Jungblut Über keine perfekten, keine idealen, keine fertigen Lösungen im digitalen Zeitalter Aber Formen der Selbstbehauptung, der Ermächtigung mit Hilfe digitaler und technologischer Werkzeuge.

01:08:03: In einer Kultur von Nullen & Einsen – Echo-Kammern, Ablenkung, Konsum, Desinformationen und Propaganda – deute ich das Engagement von Karin Jungluth vor allen Dingen als Aufruf fürs Gespräch, fürs Sprechen, fürs Zuhören, fürs Einander erkennen.

01:08:21: Vielen Dank an Karin Jungs und ich freue mich wenn wir uns beim nächsten Mal wieder hören!

01:08:27: Das war AFK und ich bin Jana Kinert.

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